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Studienreise Tansania: Küste, Wald und wilde Tiere

Tarangire NP, Lake Manyara NP, Ngorongoro, Usambara-Berge, Bagamoyo

Kinder

21.10. – 5.11.2016 (16 Tage)




Veranstalter:

Rudolf Blauth in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Bagamoyo e.V.

Reiseleiter:

Werner Blauth


Allgemeine Reisebeschreibung

Eine 16tägige Studienreise führt zuerst in eine der schönsten und interessantesten Regionen der Welt: Das Ngorongoro-Wildschutzgebiet als Teil des Serengeti-Ökosystems ist landschaftlich besonders eindrucksvoll durch den Ngorongoro-Krater, den größten, nicht mit Wasser bedeckten Vulkankrater der Welt. Der Blick vom Kraterrand in den 600 m tiefer gelegenen Krater bleibt für jeden Besucher zeitlebens unvergessen. Im Krater gibt es gute Chancen, Gnus, Zebras, Warzenschweine, Elefanten, Gazellen und viele andere Tiere zu sehen. Und in ihrem Umfeld lauern Löwen, Hyänen und Geier. Mit etwas Glück läuft sogar ein Nashorn über den Weg.

Weitere Safari-Stationen sind der Tarangire Nationalpark, den viele Tansania-Kenner nicht zuletzt dank seiner schönen Affenbrotbäume für den landschaftlich schönsten Park halten. Der Lake Manyara Nationalpark zeichnet sich wiederum durch seine unvergleichliche Lage am Lake Manyara aus, über den Robert Redford und Meryl Streep in "Jenseits von Afrika" geflogen sind.

Die Fahrt führt weiter zu einer intensiven Begegnung mit dem Naturvolk der Massai, bei denen sogar eine Übernachtung vorgesehen ist. Anschließend geht es in die Usambara-Berge, der Heimat der Usambara-Veilchen. Der mehrtägige Aufenthalt im wunderschön auf einem Berggipfel gelegenen Lutindi Mental Hospital ermöglicht weitere Begegnungen mit Mensch und Natur.

Letzte Station ist die historische Küstenstadt Bagamoyo am Indischen Ozean. Hier gilt es die Spuren der Sklaverei, der christlichen Missionierung, des deutschen Kolonialismus und einheimischer Kunst und Kultur zu entdecken. Am Tag vor dem Abflug steht schließlich auch noch eine kleine Stadtrundfahrt durch die Millionenmetropole Daressalam auf dem Programm.

Reiseleiter Werner Blauth hat neun Jahre in Tansania gelebt und arbeitete in der Leitung des Lutindi Mental Hospitals in den Usambara-Bergen. Er spricht fließend Kisuaheli.

Foto: TANAPA
Im ersten Teil der Reise geht es zum Ngorongoro-Krater. Zum Vergrößern Karte anklicken!


 

Zeitplan:

Stand: 17.1.2017. Änderungen vorbehalten

 

Sa. 21.10.
14.30 Uhr Abflug Düsseldorf (Turkish Airlines, Airbus A321-200)(Flugdauer: 3 Std. 20 Min.)
18.50 Uhr Ankunft Istanbul
19.50 Uhr Abflug Istanbul (Turkish Airlines, Boeing 737-900)(Flugdauer: 6 Std. 50 Min.)

Turkish Airlines

Turkish Airlines
Die türkische Fluggesellschaft zählt zur Weltspitze: Von 2011-2015 wurde sie zur besten Fluglinie Europas gewählt, im Jahr 2016 errang sie unter den 100 besten Fluggesellschaften der Welt Platz 7. Turkish Airlines ist als Mitglied der Star Alliance Partner der Lufthansa.

So. 22.10.
2.40 Uhr Ankunft am Kilimanjaro Airport
Bustransfer zur Ilboru Safari Lodge am Rand der Innenstadt von Arusha

Ilboru Safari Lodge

Ilboru Safari Lodge
Von einem pflanzenbegeisterten Massai gebaute Lodge am Stadtrand von Arusha mit einem kleinen botanischen Garten und Swimmingpool. Die Managerin kommt aus Holland.

Frühstück und Mittagessen in der Lodge
Nachmittags Stadtbummel durch Arusha

Arusha

Arusha
Die in 1.540 m Höhe am Fuße des 4.588 m hohen Mount Meru gelegene Tourismus-Hauptstadt Tansanias ist Ausgangspunkt aller Safaris in die nördlichen Nationalparks. Seit 1998 gilt Arusha als das „Genf von Afrika“, da die Stadt Sitz des internationalen UN-Kriegsverbrechertribunals und auch Hauptstadt der ostafrikanischen Gemeinschaft (Uganda, Kenia, Tansania) ist.
Die Distrikthauptstadt Arusha hat ca. 300.000 Einwohner und ist auch das Landwirtschaftszentrum des sehr fruchtbaren Umlands (Kaffee, Bananen, Mais).
Während der Kolonialzeit war Arusha Standort eines deutschen Forts, Sitz der 1. Schutztruppen-Kompanie Deutsch-Ostafrikas und deutscher Bezirksamtssitz.
In Arusha hat Staatsgründer Julius K. Nyerere die Arusha-Deklaration von 1967 verkündet, das „Manifest eines afrikanischen Sozialismus“.

Besichtigung des ehemaligen deutschen Forts

Arusha Museum

Ehemaliges Deutsches Fort in Arusha
Das Fort wurde von der deutschen Kolonialmacht im Jahr 1899 gebaut und vor einigen Jahren mit EU-Geldern komplett restauriert und nahezu in den Originalzustand versetzt. Im Fort befindet sich heute das Naturhistorische Museum mit Bildern aus den Gründerjahren der Stadt.

Abendessen und Übernachtung in der Ilboru Safari Lodge.


Mo. 23.10.
Frühstück in der Lodge
Start der Safari mit mehreren Geländewagen.
Fahrt Arusha – Tarangire Nationalpark (113 km).

Poster Tarangire

Tarangire Nationalpark
Der nicht zum Serengeti-Ökosystem zählende Tarangire-Nationalpark, 1970 aus ehemaligen Kolonial-Jagdrevieren hervorgegangen, gilt für viele Tansania-Reisende immer noch als Geheimtipp. Denn die Tierwelt in dem landschaftlich reizvollen Park, der ungefähr der Größe Luxemburgs entspricht und sich durch seine eigene Tierwanderung innerhalb des Parkgeländes auszeichnet, ist sehr artenreich. Hier sind u.a. Kudus, Oryx-Antilopen, Giraffen, Löwen, Leoparden, Geparde, Zebras, Gnus, Impalas, Strauße, Hyänen, Flusspferde, Warzenschweine, Paviane, Mangusten, unzählige Vogelarten und vor allem Elefanten zu finden. Der Tarangire verfügt mit ca. 4.000 Tieren über die größte Elefantenpopulation Nordtansanias.
Landschaftlich ist der durchschnittlich ca. 1.150 m hohe Park durch Sumpf- und Baumsavannen gekennzeichnet. Das Herz des Parks ist der Tarangire River, der den Park von Süden nach Norden durchläuft und der den Tieren als Tränke dient.
Im Tarangire Nationalpark befinden sich die schönsten Affenbrotbäume Tansanias.

Safari (Teil 1)
Mittagessen in der Tarangire Safari Lodge
Safari (Teil 2)

Fahrt mit den Geländewagen am Lake Manyara vorbei und in Serpentinen steil die Grabenkante des Rift Valleys hinauf zum Lake Manyara Hotel (75 km).

Rift Valley und Lake Manyara Hotel

Rift Valley und Lake Manyara
Der berühmte sodahaltige Lake Manyara mit seinen rosafarbenen Flamingos, über den in „Jenseits von Afrika“ Robert Redfort und Meryl Streep in einem kleinen Motorflugzeug geflogen sind, befindet sich am Fuße der hier fast 700 m senkrecht abfallenden Grabenwand des Rift Valleys, des Großen Ostafrikanischen Grabens. Das afrikanische, ca. 4.500 km lange und durch gewaltige unterirdische Kräfte entstandene Grabenbruchsystem des Rift Valley erstreckt sich vom Roten Meer durch Äthiopien bis nach Mosambik.

Möglichkeit zum Sprung in dem wohl am schönsten gelegenen Pool der Welt: Er befindet sich unmittelbar an der 700 m hohen Grabenkante.

Abendessen und Übernachtung in der Lake Manyara Lodge.

Lake Manyara Wildlife Lodge
Der Blick vom Gelände der altehrwürdigen Lake Manyara Wildlife Lodge, die sich unmittelbar oben an der Grabenkante des Rift Valley befindet, zählt zu den eindrucksvollsten und nachhaltigsten Eindrücke einer Ostafrika-Reise: Von hier aus ist nicht nur ein einmaliger Blick auf den See und den Lake Manyara Nationalpark möglich, sondern auch ein schier unendlicher Blick in die ca. 250-300 km breite und 350-400 km lange Massai-Steppe.
Das afrikanische, ca. 4.500 km lange und durch gewaltige unterirdische Kräfte entstandene Grabenbruchsystem des Rift Valley erstreckt sich vom Roten Meer durch Äthiopien bis nach Mosambik.


Di. 24.10.
Fahrt zum Ngorongoro-Krater (55 km)
Auffahrt zum Kraterrand

Blick vom Rand des Ngorongoro-Kraters
Der Blick vom ca. 2.400 m hohen Kraterrand in den Ngorongoro-Krater gehört sicherlich zu den bewegendsten und unvergesslichen Momenten: Der 600 m tiefer liegende größte, nicht mit Wasser gefüllte Krater der Welt zählt zu den UNESCO-Weltnaturerbestätten und ist mit seinem Tierreichtum und seiner natürlichen Umwelt eines der letzten Paradiese unserer Erde.

Vom Kraterrand kurze Fahrt zum Denkmal für Prof. Dr. Bernhard und Michael Grzimek.

Foto: DPA

Denkmal für Prof. Bernhard und Michael Grzimek
Im März 1987 starb Bernhard Grzimek. Ihm ist als Gründer und Vertreter der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt die Initiative zum Erhalt des Ökosystems Serengeti zu verdanken. Bei den Dreharbeiten zum Oscar-gekrönten Dokumentarfilm „Serengeti darf nicht sterben“ stieß sein Sohn Michael im Flugzeug sitzend mit einem Geier zusammen und stürzte ab.

Ihm und seinem Vater Bernhard, deren Asche über dem Ngorongoro-Krater verstreut wurde, wurde in 2.300 m Höhe am Rande des Ngorongoro-Kraters ein beeindruckendes Denkmal gesetzt.

Foto: DDP
Foto: FAZ
Foto: FAZ

Fahrt entlang des Kraterrands und Abfahrt in den Ngorongoro-Krater. Halbtägige Safari im Ngorongoro-Krater.

Löwe

UNESCO-Weltnaturerbe Ngorongoro-Krater
Der 16 x 20 km große Krater ist etwa halb so groß wie der Bodensee und wird von vielen Menschen als das „achte Weltwunder“ bezeichnet. Im Mittelpunkt des Hochlandes gelegen, ist der fast 600 m tiefe Krater Heimat einer großartigen Tierwelt. Alles was Rang und Namen hat unter den Wildtieren Ostafrikas ist hier vertreten – mit Ausnahme der Giraffen, Topis und Impalas, die die steilen Kraterrände nicht besteigen können. Hier sind auch die Big Five der afrikanischen Tierwelt vertreten: Löwe, Nashorn, Elefant, Büffel und Leopard. Je nach Jahreszeit zählt man 15.000-20.000 Tiere, davon alleine über zwei drittel Gnus, Zebras, Büffel und Gazellen. Ca. 100 Löwen machen den Krater zu einem der dichtest besiedelten Löwengebiete Afrikas. Die Landschaft auf dem Kraterboden ist ein eigener Mikrokosmos mit Sodaseen, Flüssen, Savannen, Wäldern und Bergen.

Lunchpaket

Rückfahrt zur Lake Manyara Wildlife Lodge
Abendessen und Übernachtung in der Lake Manyara Wildlife Lodge


Mi. 25.10.
Early morning safari im Lake Manyara National Park

Poster

Lake Manyara Nationalpark
Der relativ kleine Lake Manyara Nationalpark, über den Robert Redford mit Meryl Streep in "Jenseits von Afrika" geflogen ist, hat eine Fläche von 330 qkm. Bei hohem Wasserstand befinden sich 200 qkm unter Wasser. Wie die unterschiedlichen Landschaften des Lake Manyara National Parks - vom Grundwasserwald bis zum Akazienhain, vom offenen Grasland bis zum Natronsee - vermuten lassen, hat der Park eine beeindruckende Tier- und Vogelvielfalt aufzuweisen.
Die verhältnismäßig kurze Rundfahrt bringt Sie an die idealen Plätze zur Beobachtung der Wildtiere. Der Wald beherbergt Paviane und Meerkatzen, die sich in Mahagonibäumen von Ast zu Ast hangeln, sowie Buschböcke und Waldnashornvögel. Im Grasland geben sich Büffel, Gnus, Zebras und Giraffen ein Stelldichein und der Akazienhain ist der Lieblingsplatz der berühmten Baumlöwen und der Elefanten mit ihren imposanten Stoßzähnen.

Frühstück in der Lake Manyara Lodge

Lake Manyara Lodge


Möglichkeit zum Verweilen in der Lodge und zur Nutzung des Swimming Pools
Mittagessen in der Lodge

Rückfahrt nach Arusha (110 km)
Stopp am größten Souvenirshop von ganz Tansania (mit Kunstgalerie)

Cultural Heritage Center

Cultural Heritage Center
Größter Souvenirshop Tansanias mit angeschlossener Kunstgalerie.

Abendessen und Übernachtung in der Ilboru Safari Lodge.


Do. 26.10.
Frühstück

Busfahrt zum Olpopongi Cultural Massai Village (ca. 80 km)

Olpopongi Cultural Massai Village

Olpopongi Cultural Massai Village
Es handelt sich hier um das erste authentische Maasaidorf Tansanias mit Museum & Übernachtungsmöglichkeiten in Tansania. Es wurde von dem deutschen Auswanderer Tom Kunkler (Mitglied im Freundeskreis Bagamoyo e.V.) initiiert. Das Dorf liegt am Fuße des Kilimandscharo in der Maasaisteppe.
Ohne auf gewisse Annehmlichkeiten zu verzichten (WC. Dusche mit Solarenergie) ist hier ein Einblick in die Maasai-Kultur mit ihren typischen Tagesabläufen möglich. Maasai-Guides erzählen über ihre eigene Geschichte und führen durch das eigens eingerichtete Museum. 
Die Einnahmen aus dem Öko-Tourismus ermöglichen lokalen Maasai-Familien den Kauf von Wasser und Essen sowie medizinische Behandlungen und Bildung. Der Maasai-Schmuck, der im Dorf verkauft wird, ist von den anwesenden Massai-Frauen handgemacht und mit Liebe zum Detail und zur Kultur gefertigt worden.
Die Unterkünfte wurden zu 100 % im Baustil der Massai hergestellt unter ausschließlicher Verwendung von natürlichen Materialien.


Programm im Olpopongi Cultural Massai Village: Besichtigung Museum und Massai-Dorf, Walking-Safari durch das Massai-Gebiet, Einführung in die traditionellen Jagdtechniken der Massai, Einführung in die Naturheilkunde der Massai.

Traditionelles Massai-Mittagessen, BBQ am Lagerfeuer mit Abendprogramm. Übernachtung im Cultural Massai Village.

Olpopongi Cultural Massai Village


Fr. 27.10.

Frühstück im Cultural Massai Village.
Rückfahrt am Fuße des Kilimandscharo entlang nach Moshi (74 km).

Kili

Kilimandscharo und Moshi
Moshi ist die
Hauptstadt der Kilimanjaro-Region mit ca. 130.000 Einwohnern (900 m). Die Partnerstadt von Tübingen besitzt den Charme einer typischen ostafrikanischen Stadt, in der vieles renovierungsbedürftig wirkt. Bei klarem Himmel ist der Kilimandscharo mit seinen beiden Gipfeln Kibo und Mawensi greifbar nahe. Die Menschen, die in dieser Region leben, gehören überwiegend dem Volk der Chagga an, die schon seit Jahrhunderten die grünen und fruchtbaren Hänge des Kilimanjaro besiedeln. Hier sind viele Bananen- und Kaffeeplantagen zu sehen.

Besichtigung des Markts von Moshi.

Moshi

Moshi und sein Markt
Zum täglichen Markt kommen die Menschen aus der gesamten Region. Es bieten sich viele Motive für Fotografen und die Möglichkeit zum Kennenlernen der zahlreichen einheimischen Früchte.


Abendessen und Übernachtung im Lutheran Uhuru Hostel.

Uhuru Hostel

Uhuru Hostel
Einfaches, aber sauberes Gästehaus der Evangelischen Kirche von Tansania unmittelbar am Fuße des Kilimandscharo, der vom Garten aus bei freier Sicht beeindruckend zu sehen ist. Oft sind im Hostel, das auch als Tagungsstätte dient, kirchliche Delegationen oder auch Partnergruppen aus Deutschland zu Gast.


Sa. 28.10.
Frühstück

Ab Moshi folgt der Bus weiter die Überlandstraße Nairobi - Daressalam in Richtung Südosten. Ziel sind die Usambara-Berge und Lutindi (175 km). Gelegentlich werden Sisalplantagen durchquert. Westlich der Straße liegt die Massaisteppe, östlich der Straße sind zuerst die Pare-Berge und anschließend die Usambara-Berge zu sehen.
Mittagessen in einem Rasthaus in Same.



Usambara Berge

Usambara-Berge
Vasco da Gama sah als erster Europäer 1498 die Usambara-Berge, als er in Tongoni bei Tanga anlegte, auf dem Weg nach Indien. Doch es sollte noch bis zum Jahr 1846 dauern, als die ersten Europäer Rebmann und Krapf sich dem gewaltigen Bergmassiv näherten, auf dem Weg zum Kilimanjaro. Das küstennahe Gebirge bildet einen Teil der Eastern Arc Mountains. Die Usambara-Berge werden durch den Lwengera River in die waldreichen Eastern Usambaras und die etwa viermal so großen Western Usambaras geteilt, wo sich auch die höchsten Erhebungen, wie der der 2219 m hohe Shagein, der 2230 m hohe Magambo und der 2301 m hohe Chambola befinden und wo sich an den Osthängen bei Bumbuli Teeplantagen erstrecken. Viele Flanken des Gebirges fallen fast senkrecht in die Ebene ab und bieten vielerorts sagenhafte Ausblicke. Wegen des angenehmen und malariaarmen Klimas sind die Berge schon seit langem bevorzugtes Siedlungsgebiet.
Die Usambara-Berge werden heute vom Volk der Shambaa besiedelt, die schon vor langen Zeiten eine intensive Landwirtschaft und ein effektives Bewässerungssystem betrieben.
Berühmt sind die Usambara-Berge vor allem wegen ihrer Vegetationsvielfalt: Über 2800 verschiedene Pflanzenarten sind in den Usambara-Bergen heimisch und etwa ein Viertel davon wächst an keinem anderen Ort der Welt!“
Aus: Jörg Gabriel, „ Tansania“

Kurz vor Korogwe verlässt der Bus den Highway und fährt über einen abenteuerlichen Weg in die Usambara-Berge -  hinauf zum sehr schön gelegenen Lutindi Mental Hospital.

Lutindi

Lutindi
Auf der Spitze des Lutindi-Berges befindet sich das Lutindi Mental Hospital, das von Bethel unterstützt wird und in dessen Leitung Reiseleiter Werner Blauth neun Jahre lang eingebunden war. Das Hospital war ursprünglich eine Heimstätte für Sklavenkinder, die unter der Leitung von Friedrich von Bodelschwingh von arabischen Sklavenhändlern freigekauft worden sind. Heute ist Lutindi eines der wichtigsten Krankenhäuser in Tansania für psychisch kranke Menschen.


Nach der Ankunft Besichtigung des Hospitals.

Abendessen und Übernachtung im Hospital oder in Gästewohnungen der evangelischen Kirchengemeinde. Alle Unterkünfte sind sehr schlicht und Alkohol ist hier untersagt.


So. 29.10.
Frühstück
Teilnahme an einem afrikanischen Gottesdienst in Lutindi.

Kirche Lutindi

Afrikanischer Gottesdienst in Lutindi
Der Terminkalender bietet die Möglichkeit zur Teilnahme an einem evangelischen Gottesdienst in der historischen Kirche von Lutindi. Der Gottesdienst wird zwar in Kisuaheli gehalten, Besucher/innen immer wieder fasziniert von der Anteilnahme und der Lebendigkeit der Gemeinde sowie von den schönen Melodien der Kirchenlieder.


Mittagessen in tansanischen Familien

Am Nachmittag Wanderung auf den Masusu (1350 m), den Hausberg von Lutindi.

Masusu
Der Weg auf den Masusu ist nur eine Wanderung durch eine eindrucksvolle tropische Botanik, er ist auch ein "Lehrpfad" durch die deutsche Missionsgeschichte. Oben auf dem Berg war z.B. eine Missionarsfamilie während des 1. Weltkriegs von den Engländern interniert worden. 
Der Blick vom Masusu ist atemberaubend und erlaubt bei klarem Wetter eine weite Aussicht in die Massai-Steppe.

Während der Wanderung wird Reiseleiter Werner Blauth versuchen, wilde Usambara-Veilchen zu finden.

Usambara Veilchen

Usambara-Veilchen
Für viele Menschen gelten die wilden Usambara-Veilchen als ausgestorben. Reiseleiter Werner Blauth will aufgrund seiner Ortskenntnis einige geheime Plätze ausfindig machen.


Abendessen und Übernachtung in Lutindi


Mo. 30.10.
Frühstück

Möglichkeit zur Teilnahme an einem von drei alternativen Programmangeboten. Die ersten beiden Angebote in der Umgebung von Lutindi werden von Mitarbeitern einer Organisation begleitet, die den Öko- und Kulturtourismus rings um Lutindi aufbauen will.

Teeplantage

Lutindi Culture & Eco Tourism
Auch in Lutindi werden Anstrengungen unternommen, Programme des Öko-Tourismus aufzubauen und durch einen sanften Tourismus nicht nur Besuchern die Schönheit dieses Teils der Usambara-Berge zu erschließen, sondern der hier lebenden Bevölkerung auch zusätzliche Einnahmen zu ermöglichen. Bislang haben allerdings nur sehr wenige Besucher den abenteuerlichen Weg nach Lutindi gefunden.


Es werden die drei folgenden Programme alternativ angeboten:

Lutindi

Gruppe 1: Wanderung auf den Mashindei
Ganztägige Wanderung auf den mit 1445 m höchsten Berg dieser Usambara-Region mit einem erneut atemberaubenden Weitblick in die ca. 600 m tiefer liegende Massai-Steppe. Der Marsch führt durch dichtbesiedeltes Gebiet mit der Möglichkeit zum Fotografieren von Alltagssituationen des Shambaa-Volkes. Die Wanderung ist sehr anspruchsvoll, anstrengend und unvergesslich.

Magamba

Gruppe 2: Tee-Tour
Während der halbtägigen leichten Wanderung zu einer Tee-Farm mit Infos über den Teeanbau werden verschiedene andere Farmen im Umfeld von Dörfern durchquert.

Bumbuli Hospital

Gruppe 3: Fahrt nach Bumbuli
Die Fahrt durch eine landschaftlich sehr schöne Gegend führt zur Kreisstadt Bumbuli mitten in den Usambara-Bergen. Hier befindet sich u.a. das Bumbuli Lutheran Hospital, das einst von der Bethel-Mission gegründet worden ist.


Mittagssnack bzw. Mittagessen und Abendessen in Lutindi.

Am späten Abend findet eine Nachtwanderung statt.

Lutindi

Nachtwanderung
Gestartet wird während der Abenddämmerung mit einem Besuch des Nachtwächters von Lutindi. Es schließt sich eine nächtliche Wanderung durch den Dschungel an.
 

Übernachtung in Lutindi.


Di. 31.10. (Reformationstag: 500 Jahre Reformation)
Frühstück

Busfahrt von Lutindi über Korogwe nach Bagamoyo (230 km)
Mittagssnack

Während der Fahrt werden zwei wichtige Flüsse (Wami River, Ruvu River) sowie die historische, während der deutschen Kolonialzeit gebaute Eisenbahnlinie überquert (kurzer Stopp an der Eisenbahnlinie und auf der Brücke des Ruvu River, der nördlich von Bagamoyo in den Indischen Ozean fließt und der die gesamte Küstenregion inklusive Daressalam mit Trinkwasser versorgt).

Am späten Nachmittag Eintreffen in Bagamoyo.
Abendessen und Übernachtung in der Travellers Lodge.

Travellers Lodge

Travellers Lodge
Unmittelbar am Sandstrand von Bagamoyo sehr schön gelegene Lodge in deutsch-südafrikanischem Besitz. Alle Reiseteilnehmer sind in Strandbungalows untergebracht. Die große Gartenanlage gleicht einem botanischen Garten mit über 100 verschiedenen Palmenarten.


Mi. 1.11. (Allerheiligen)
Frühstück

Möglichkeit zur Teilnahme an einem katholischen Gottesdienst in der historischen Katholischen Mission.

Kirche Bagamoyo

Katholische Missionskirche Bagamoyo
Die Kirche steht auf dem Gelände der katholischen Mission in Bagamoyo, die seit weit über 100 Jahren vom Orden der Spiritaner geführt wird. Es ist die älteste katholische Mission Ost- und Zentralafrikas aus dem Jahre 1868. Die große katholische Kirche (gebaut 1910-15) beeindruckt mit ihrer Altar-Malerei, die die Geschichte der Sklaverei darstellt.


Nach dem Gottesdienst Besichtigung des historischen Missionsgeländes.

Kreuz Bagamoyo

Katholische Mission Bagamoyo
Auf dem Gelände der Mission steht neben der Kirche auch der Livingstone-Turm, der ursprünglich zur ersten katholischen Kirche Ostafrikas gehörende Kirchturm. Inzwischen wurde die Kirche abgerissen, und es steht nur noch der Turm als Gedenkstätte, in der 1874 der Leichnam Livingstones auf dem Wege nach England aufgebahrt worden ist. In dieser sehenswerten kleinen Gedenkstätte wird auch allen anderen europäischen "Entdeckern" gedacht.
In dem alten Schwesternhaus, gebaut 1876-77, befindet sich heute das Katholische Museum mit einer bemerkenswerten Ausstellung zur Sklaverei-, Missions- und Kolonialgeschichte.
Auf dem riesigen Missionsgelände, das vom Besucher durch eine wunderschöne lange historische Mangoallee erreicht wird (zwei weitere Mangoalleen gibt es in Ujuji am Ausgangs- und auf Sansibar am Endpunkt der großen Sklavenroute), befinden sich u.a. auch ein historischer Baobab-Baum (von 1868), eine 1876 gebaute und 1879 von Papst Leo XIII. geweihte Grotte, ein katholisches Mädchengymnasium, ein  katholisches Krankenhaus, eine Holzwerkstatt, eine Lehrerfortbildungsstätte, ein Friedhof mit 27 Gräbern der ersten Missionare der Spiritaner und 20 Gräbern der ersten Schwestern von der Kongregation "Töchter Marias" sowie ein großes Kreuz am Strand zum Gedenken an die Ankunft der ersten katholischen Missionare.

Mittagessen in der Travellers Lodge
Am Nachmittag Fahrt mit Bajajis (Tuktuks) zur Künstlerfamilie Zawose.

Zawose family

Künstlerfamilie Zawose
Der vor einigen Jahren verstorbene Hukwe Zawose zählte zu den bekanntesten Künstlern Afrikas. Er trat bei mehreren WOMAD-Weltmusikfestivals auf, ging weltweit auf Tournee und war u.a. "special guest" bei der großen USA-Tournee von Peter Gabriel. Seine Familie, die in einem eigenen kleinen Künstlerdorf wohnt und deren Mitglieder vom Kleinkind bis zum Greis allesamt musikalisch tätig sind (u.a. Mitwirkung bei André Hellers "Afrika! Afrika!"), treten in seine Fußstapfen und versprechen ein einzigartiges Konzertereignis mit einigen der urtümlichsten Musikinstrumenten Schwarzafrikas (Daumenklavier, Ndono, Zeze u.a.). 

Abendessen und Übernachtung in der Travellers Lodge


Do. 2.11.
Frühstück

Zweiteilige historische Stadtrundfahrt durch Bagamoyo

India Street Bagamoyo

Bagamoyo
Mit seinen ca. 50.000 Einwohnern liegt Bagamoyo auf gleicher Höhe wie die Gewürzinsel Sansibar. Der Wallfahrtsort zählt zu den geschichtsträchtigsten Orten Ostafrikas. In keiner anderen Stadt liegen die alten Zeugnisse des Islams und der christlichen Missionierung, der Fremdherrschaft der Perser und Araber, der Sklaverei, der großen europäischen Entdecker sowie des deutschen und britischen Kolonialismus so dicht beisammen wie hier.
Südlich von Bagamoyo ist der Bau des größten Containerhafens Afrikas geplant. China hat für dieses Projekt sowie für die Errichtung einer Sonderwirtschaftszone ca. 10 Mrd. US-Dollar in Aussicht gestellt.
Doch weiterhin sind die Menschen, die in Bagamyo wohnen und hauptsächlich vom Fischfang leben, sehr arm, die Häuser sind schlicht und die alten Kolonialgebäude sind dem Verfall preisgegeben.
Bagamoyo („Leg' nieder dein Herz“), in Städtefreundschaft mit Ahlen verbunden, ist immer noch ein romantischer Ort: Hier gibt es Dutzende von Holz-Dhaus, in denen wie vor Jahrhunderten die einheimischen Fischer täglich zum Fischfang auslaufen. Der Strand ist noch weitgehend unberührt. Und manches verfallene alte Kolonialgebäude könnte gut als Kulisse für einen Spielfilm von Werner Herzog dienen.

Historische Stadtrundfahrt Bagamoyo / Teil 1
(Kaole-Ruinen, die erste Moschee an der Küste/Sklaven-Fort/Hanging-Tree/ Deutscher Kolonialfriedhof/Deutsches Kolonialhauptquartier/Kaiserstr./Alte deutsche Post/Altes deutsches Zollamt, Hafen, Alte deutsche Schule)

Kaole Ruinen

Kaole Ruinen
Die ältesten Ruinen einer islamischen Moschee der Region aus dem 13. Jahrhundert. Sie liegt einige km südlich von Bagamoyo am Ort Kaole. Möglicherweise war sie die erste Moschee auf dem Festland Ostafrikas überhaupt.

Kolonialfriedhof Bagamoyo

Deutscher Kolonialfriedhof und Hanging-Tree
Auf dem alten Deutschen Kolonialfriedhof, der sich unmittelbar am Strand zwischen dem Bagamoyo College of Arts und dem Badeco-Gästehaus befindet, sind hauptsächlich in deutscher Sprache gehaltene Grabstätten deutscher Soldaten der Wissmann-Truppe zu finden. Der Friedhof wurde zwischen 1889 und 1894 benutzt.
In der Nähe des Alten Forts hängten die Deutschen 1889 sechs Araber auf, die den Bushiri-Aufstand gegen die deutsche Kolonialherrschaft unterstützt hatten. Heute ist der "Hanging tree" ein nationales Denkmal zur Erinnerung an alle Widerstandskämpfer, die während der deutschen Kolonialzeit ermordet wurden.

Alte Boma

Alte deutsche Boma
Bei der Boma handelt es sich um ein ehemaliges deutsches Kolonialgebäude. Es wurde 1895-1897 gebaut und diente bis zum ersten Weltkrieg als Amtssitz der deutschen kolonialen Bezirksverwaltung. Zum Zeitpunkt der Fertigstellung befand das deutsche Hauptquartier, das im Frühjahr 1892 von Bagamoyo nach Daressalam verlegt worden war, bereits in Daressalam. Inzwischen ist das Gebäude von der Regierung renoviert worden.

Alte deutsche Schule Bagamoyo

Alte Deutsche Schule (Mwambao Primary School)
Es handelt sich nach Tanga um die zweitälteste Schule, die während der Kolonialzeit in Deutsch-Ostafrika gebaut worden ist.Heute ist dort eine Grundschule untergebracht, die in eienr Schulpartnerschaft mit der Marienschule in Ahlen verbunden ist. Aus Mitteln der Schulpartnerschaft, durch Spenden und auch mit Unterstützung des Freundeskreises Bagamoyo e.V. ist die Schule renoviert worden. 


Mittagessen in der Stadt

Historische Stadtrundfahrt Bagamoyo / Teil 2
(Karawanserei/Alte deutsche Markthalle/Bagamoyo District Hospital)

Karawanserei
Zu Beginn des 19. Jh. war Bagamoyo der Endpunkt der wichtigsten Karawanenroute Ostafrikas. Schon im Jahre 1800 endeten hier die Karawanen des Wanyamwezi-Volkes. Die Karanwanserei wurde bereits vor Ankunft der Deutschen gebaut, und zwar als Versammlungsort für die ankommenden und abziehenden Karawanen. Aus dieser Zeit stammt auch der Text des neu vertonten Liedes "We are reaching Bagamoyo".
Die Karawanserei war auch das wichtigste Camp für die von den Arabern gefangenen Sklaven. Später gehörte die Karawanserei, nach 1870 neu gebaut, zur Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft.
Im Inneren des Gebäudes, in dem auch das Tourismusbüro von Bagamoyo untergebracht ist, kann eine kleine Fotoausstellung zur Geschichte des Gebäudes besichtigt werden.

Bagamoyo District Hospital

Bagamoyo District Hospital
Das historische Hauptgebäude des Krankenhauses stammt noch aus der deutschen Kolonialzeit. Der Freundeskreis Bagamoyo e.V. hat im Laufe der vergangenen Jahre große Teile des Hospitals renoviert und wird zum Zeitpunkt des Aufenthaltes der Gruppe den Kreißsaal renovieren und einen dringend benötigten zweiten Kreißsaal anbauen. Architekt Björn Wanzek (Bielefeld) wird die Bauarbeiten vorstellen.


Abendessen und Übernachtung in der Travellers Lodge


Fr. 3.11.
Frühstück
Vormittag zur freien Verfügung.
Mittagessen in der Lodge

Am Nachmittag Besichtung des Bagamoyo College of Arts/TASUBA

Theaterklasse am College

Bagamoyo College of Arts/TASUBA
Das Bagamoyo College of Arts ist die einzige staatliche Kunsthochschule Ostafrikas. Es wird Musik, Theater, Tanz, Regie, Bühnentechnologie, Bildende Kunst u.a.m. unterrichtet. Nach einem Brand ist das Theater mit Nebenräumen mit skandinavischer Unterstützung neu aufgebaut worden. Das College verfügt über das größte überdachte Theater Ostafrikas.
Das College hat eine offizielle Partnerschaft mit dem Freundeskreis Bagamoyo e.V. und Vertreter der College-Leitung werden über das Gelände führen.


Abendessen in der Travellers Lodge.
Nach dem Essen Reise-Abschlussfest mit Nshoma Nkwabi & Ensemble.

Nshoma Nkwabi

Nshoma Nkwabi & Ensemble
Nshoma ist die Tochter des bekannten Pantomimen Nkwabi und eine begnadete Tänzerin und Choreografin. Sie repräsentiert die junge Künstlergeneration des Landes, das in seiner Musik und in seinen Tänzen neue Wege beschreitet. Doch die alten Melodien und Rhythmen sind weiterhin zu erkennen. Nshoma ist bereits in mehreren Ländern aufgetreten und war u.a. an mehreren deutsch-tansanischen Kindermusicals und an der Produktion "Major Dux" des Bayerischen Staatsschauspiels München beteiligt.


Übernachtung in der Travellers Lodge


Sa. 4.11.
Frühstück
Busfahrt nach Daressalam (ca. 80 km)

Daressalam

Daressalam
Quirlige und laute 4-Millionen-Stadt am Indischen Ozean, größte Stadt Tansanias, Handels- und Wirtschaftsmetropole, Regierungssitz, ehemalige Hauptstadt von Deutsch-Ostafrika.

Kleine Stadtbesichtigung.

Mwenge

Mwenge
Die große Makondeschnitzer-Kooperative mit mehreren Dutzend Ebenholz-Schnitzern ist weltberühmt. Aufgrund des in Tansania nur noch wenig vorhandenen Ebenholzes sind inzwischen allerdings viele Schnitzer nach Mosambik oder Südafrika ausgewandert. Hier ist jetzt hauptsächlich noch "Airport-Art" zu finden, kleine geschnitzte Souvenirstücke aus Ebenholz. Die Verkäufer sind sehr anstrengend und um jedes Stück muß gehandelt werden!

Tingatinga Bild

Tingatinga Galerie
In der als Kooperative geführten Tingatinga-Galerie sind einige der besten Maler des Landes zu finden. Der weltberühmte farbenfrohe Tingatinga-Stil wurde von Eduard Tingatinga erfunden und knüpft an die traditionellen Religionen des Landes an: Dargestellt werden neben den ausdrucksstarken Tierfiguren vor allem Geistergestalten.

Kariakoo Markt

Kariakoo-Markt
Die wirtschaftliche Herzkammer des Landes. Aus dem ganzen Land bringen LKWs landwirtschaftliche Produkte auf den größten Markt des Landes. Fast nie verirrt sich ein weißes Gesicht in die zum Teil unterirdischen Katakomben des riesigen Marktgebäudes. Auch die Fischer von Bagamoyo verkaufen hier ihre Produkte.

Ocean Road Hospital

Ocean Road Hospital
In diesem großen ehemaligen deutschen Kolonialkrankenhaus hat Robert Koch die Schlafkrankheit erforscht.

Präsidentenpalast

Präsidentenpalast
In diesem ehemaligen deutschen Kolonialgebäude regiert nun Präsident John Magufuli, Mitglied der Mehrheitspartei CCM, die bisher noch alle Wahlen nach der Unabhängigkeit gewonnen hat. 


Mittagessen in einem modernen Einkaufszentrum in der Innenstadt.

Abendessen und Übernachtung im Pope John Paul II. Hostel.

John Pope II. Hostel

John Pope II. Hostel
Das schlichte katholische Ausbildungs- und Übernachtungszentrum ist an den Bischofssitz von Daressalam gekoppelt. Mit etwas Glück sitzt hier auch der Bischof beim Abendessen.


Abendessen und Möglichkeit, wenigstens noch einige wenige Stunden bis zum Abflug zu schlafen.


So. 5.11.
1.30 Uhr Abfahrt zum sehr nahe gelegenen Flughafen

04.05 Abflug Daressalam (Turkish Airlines, Boeing 737-900)(Flugdauer: 7 Std. 35 Min.)
11.40 Uhr Ankunft Istanbul
15.45 Uhr Abflug Istanbul (Turkish Airlines, Airbus A330-300)(Flugdauer: 3 Std. 05 Min.)
17.10 Uhr Ankunft Düsseldorf


Leistungen  

Linienflug Turkish Airlines: Frankfurt – Kilimanjaro / Daressalam – Frankfurt incl. Mahlzeiten
Vollpension während der gesamten Tour
All-inclusive im Olpopongi Cultural Village (außer Alkohol)
Übernachtungen in den angegebenen Unterkünften im DZ
Airport Taxes und Flughafen-Sicherheitsgebühren auf der Grundlage des Ausschreibungsdatums 15.01.2017
Government Taxes,  Service-Charges und alle weiteren nationalen bzw. lokalen Steuern auf der Grundlage des Ausschreibungsdatums 15.01.201
Deutschsprachige Reiseleitung während der gesamten Tour, zusätzliche einheimische Guides während der Safari-Fahrten und Wanderungen (geschulte Safariwagen-Fahrer, Parkranger, Massai)
Sämtliche Transfers in Tansania
Alle Sightseeing-Programme wie beschrieben      
Parkgebühren im Tarangire Nationalpark, im Ngorongoro-Wildschutzgebiet, im Ngorongoro-Krater sowie im Lake Manyara Nationalpark
Safari-Pirschfahrten durch den Tarangire Nationalpark, Ngorongoro-Krater, Lake Manyara Nationalpark
Wandergebühr in den Usambara-Bergen und Stadtgebühr in Bagamoyo
Alle Eintritte
Ausführliches ganztägiges Vorbereitungstreffen
Nachtreffen

Nicht im Reisepreis enthalten:

Visum-Gebühr Tansania (z.Zt. 50 EUR)
Mögliche Erhöhungen von Airport-Taxes bzw. von Flughafen-Sicherheitsgebühren nach dem 15.01.2017 (die spätere Erhöhung dieser Gebühren muß vom Veranstalter im Einzelfall nachgewiesen werden)       
Private Reisekrankenversicherung
Reiserücktrittsversicherung
Medizinische Vorsorge (bitte Vorbereitungstreffen abwarten!)


Gesundheitsvorsorge:

Malariaprophylaxe (empfohlen)

Impfung gegen Hepatitis, Tetanus, Polio (empfohlen)

Weitere Hinweise bitte Vorbereitungstreffen abwarten

 

 

Preis:

2.845,- EUR (pro Person im DZ)

Einzelzimmer-Zuschlag s. Anmeldeformular

 

 

Teilnehmerzahl:

Mindest-Teilnehmerzahl: 16
Max. Teilnehmerzahl:      19

 

 

Anmeldeschluss:

01.05.2017


Anmeldung